Alt-Weiss

ThekeAus Alt-Weiss wird Landhaus Alt-Weiß

Der ehemalige Fischerort Weiß wandelt sein Gesicht.

Das war der erste Satz am 30. September 1972 auf den Sonderseiten der Zeitschrift „NRZ“ (Neue Rhein Zeitung). Es war der Startschuss eines Traditionshauses im Ortskern Weiß.

An der Ecke Auf der Ruhr/Rheinstraße wurde von Aloys Hannappel ein neues, modernes Wohnhaus für 13 Familien errichtet. Im Erdgeschoß fand das Restaurant Alt-Weiss seinen Sitz. Aufwändig ausgestattet wurde das neue Lokal vom „Alten Hannappel“ für seine Frau Maria mit einer gemütlichen Atmosphäre eingerichtet. Die geschäftstüchtige Frau führte als erste Gaststätte Kölns das Schloß-Privat-Pilsener ein. Natürlich wurde hier auch Kölsch gezapft, frisch vom Fass und aus der Leitung floss hier das Früh Kölsch.

Als Freund Weißer Vereine verstand sich Aloys Hannappel, daher war es nicht verwunderlich, dass es viele Freunde über Jahre ins Alt-Weiss zog. Hier wurde der Dorfklatschaufgearbeitet und über die Erfolge der verschiedenen Vereine gefachsimpelt.

Maria Hannappel betrieb das Restaurant Alt-Weiss, das über die Stadtgrenzen hinaus bekannt war, 7 Jahre lang.

Alt-Weiss 1972

Erwähnenswerte Gastronomen nach der Zeit Marias, war der Kroate Marian Matanovic, der dem Ort auch Heute noch treu geblieben ist.
Die Urgesteine Jimmy und Achim lebten und liebten die Gastronomie, was ihnen ihre Gäste mit Treue hoch anrechneten.
Die Familie Teuschler brachten Österreichische Spezialitäten nach Weiß. Die bekannten Gastronomen firmierten schon unter dem Namen Landhaus Alt-Weiß.

Die Neueröffnung des Landhaues Alt-Weiß im Jahre 2015 brachte die Wende im Ort. Unter Beibehaltung der Traditionellen Ausstattung und mit Segen des Verpächters wurde das Haus im Stiel der 70er Jahre sanft renoviert. Selbst die ursprünglichen Stühle mit hoher Sitzlehne stehen immer noch an der Theke und verstärken die über 45 jährige Tradition des Hauses.

Heute sind die Söhne Hannappel die Verpächter und oft mit Familie im Traditionshaus anzutreffen. Auch Mutter Maria kommt häufig und hält mit „Alten Weißern“ und Freunden ein Schwätzchen.